Frankreich ist ja nicht nur das Land des savoir vivre, sondern auch das Land der Trailläufe. Ohne nach der genauen Zahl der Veranstaltungen zu schochen kann man trotzdem sagen, daß das Angebot ziemlich riesig ist. Selbst Mitte März gab es mit dem eco trail Paris und dem Petit Ballon zwei im Verhältnisse zu Deutschland riesige Läufe. Nun ist der Petit Balon auch noch ein Berggipfel, die Anreise aus Berlin über Basel ist äußerst preiswert und aus Ingolstadt konnte ich das Play-Off-Spiel des ERC Ingolstadt bei den Adlern Mannheim mitnehmen (liegt fast am Weg) – also nichts wie hin!

Start- und Zielort des Trail du Petit ist Rouffach, ein kleiner Ort im Elsaß knappe 45min nördlich von Basel. Klein, aber trotzdem ausreichend für die weit über 1.000 Starter. Entspannte Startnummernausgabe in der Veranstaltungshalle, nahe Parkplätze (wozu Industriebrachen doch gut sein können…) und mit 33€ ein ziemlich günstiger Preis, ist doch u.a. ein 45€-Shirt bereits dabei. Etwas unerwartet war dann aber das Comeback des Winters: 10cm Neuschnee plus wunderschöne Verwehungen sorgten für einen zusätzlichen Schwierigkeitsgrad. Die Strecke wurde deswegen aber nicht geändert, nur der Start um 30min verschoben damit durch verspätete Anreise keine Hektik aufkommt. Im Übrigen waren auch viele weitere Deutsche am Start, viele scheinbar auch zum wiederholten Mal. Mal eben wild und unbefangen fluchen ist also eher ungünstig.

Nach dem Start

geht es gleich durch die Weinberge zum ersten VP nach km10.

Dabei eine angenehme relaxte Stimmung, zum Glück, weil es immer wieder zu Stau bis Stillstand kam. Die trails sind eben manchmal sehr schmal und manche Läufer kamen an manchen Geländestufen gar nicht voran.

Aber: das ist ja kein Grund die gute Laune zu verlieren!

Laufstöcke haben sich dabei als echter Segen erwiesen den man gerne über die Strecke schleppt. Später habe ich auch die Schneeketten angelegt, und was soll ich sagen: selten habe ich mich für eine Investition in Laufequipment mehr beglückwünscht! Auf den schneebedeckten Anschnitten – also quasi 80% – bieten die Dinger absoluten Gripp, bergauf kann man wunderbar Druck machen und abwärts geht es ohne jede Rutschgefahr. Kathi Schichtl, falls Du das hier lesen solltest: danke nochmal!!!

Den zweiten VP gab es nach 17km in Osenbach in einem großem Heuschober, mit warmen Tee, Käse, Wurst etc.

Danach war Schnuggelchen leider schnell verschwunden. Hier ging es auch so langsam richtig in die Höhenmeter, und es sollte eine Weile dauern bis wieder ein VP kam. Ursprünglich sollte es an einem kleinen Pass am Hirtzenstein den dritten VP geben, dieser wurde aber ins Tal vor dem großen Anstieg verschoben weil per Auto nur schlecht/gar nicht erreichbar. Damit fehlte dieser VP auch auf dem Rückweg vom Petit Ballon, das wurde dann ein etwas mühseliger Abschnitt von km24 bis km38 inklusive der Gipfelüberquerung. Der Petit Ballon selbst ist im Nebel ein recht unscheinbarer Gipfel. Nach Kilometern ähnlich denen auf den Fockenstein,

für mich deshalb der Jürgen-Englerth-Gedächtnis-Weg – kann man sich plötzlich über die Gipfel-Madonna auf 1.272m freuen.

So ganz gemütlich war es oben aber nicht, sehen konnte man auch nicht viel, also beste Gründe um sich an den Abstieg zu machen. In der Ausschreibung ist erwähnt daß die Abstiege überwiegend human seien, quasi laufbar. Erstaunlicherweise war es tatsächlich so…

Auch die Franzosen an der Strecke waren immer guter Laune

Und ich unterstelle mal, daß dies nicht nur an der Flasche Wein als Helferverpflegung lag… Wobei einmal verstanden sie keinen Spaß, ich wollte einfach mal nett sein und meinte:

– „…sehr schön bei Euch in Frankreich!!“

– „… wir sind hier nicht in Frankreich!!!“

– „… aber ich dachte…“

– „wir sind hier im Elsaß!!“

– „na dann: schön hier im Elsaß!“

– „…stimmt!“

So ging es über den großen VP bei Osenburg fast immer bergab nach Rouffach.

Je weiter es nach unten ging desto mehr veränderte sich das Schnee-Schlammverhältnis, Teile der letzten Abstiege hätten auch gut zu togh mouder gepasst. An einem Weinberg hatte ein Helfer ein Einsehen und gab mir den Tip, doch einfach zwischen den Reben bergab zu laufen, da sei es einfacher.

Stimmt, an den Reben kann man sich prima festhalten, und wenn man sicher unten ist hat man diverse Reben demoliert…

So hat es dann doch geklappt die 52km und 2.310HM ins Ziel zu rollen.

Schon eine tolle Sache die da auf die Beine gestellt wird. Sicher auch bei schönem Wetter nicht ganz einfach und bei Bedingungen wie 2018 etwas für Liebhaber… sehr empfehlenswert!

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Es begab sich aber zu der Zeit, als sich das Jahr zu Ende neigte, da befand der 6. Dan, daß man sich doch mindestens einmal dieses Jahr gemeinsam auf den Fockenstein begeben sollte. Und Recht hat er!! Zwar ist auch in den bayrischen Voralpen schon der Winter eingezogen und Frau Holle hat etwas übermäßig ihre Betten ausgeschüttelt, aber Jürgen hat aus gemeinsamer Bergerfahrung mit unserem chinesischen Lauffreund Jin die Erfahrung gemacht, daß Tiefschnee kein ein Grund ist den Fockenstein (als Amerikaner sagt er immer fucking stone – auf der Alm gibts eben koa Sünd) nicht zu besteigen.

Also: pünktlich um 10 Uhr starteten wir im Söllbachtal zunächst auf dem breiten Weg Richtung Söllbachklause

Kurz danach geht es rechts auf einen steileren Wirtschaftsweg, ein wenig mehr Schnee und gar nicht mehr geräumt. Ein wenig anstrengend aber gutes Stabitraining so zu laufen. Glaube ich.

Also erstmal freuedestrahlend in die Aueralm auf knapp 1300m erreicht und den ersten VP zelebriert.

Großartig in Frage gestellt wurde der weitere Aufstieg nicht, denn „damals mit Jin war es noch schlimmer“. Und da Jürgen am Fockenstein nunmal extrem ortskundig ist marschierte er voran.

Praktisch auch, weil da wo er hintritt ich selten weiter einsinke. In guter TeamHanka-Tradition wechselt man sich aber beim spuren ab, und so hatte ich nun das Problem zu suchen wo da ein Weg sein konnte.

Die meisten Markierungen sind ja auf Felsen gesprüht, praktisch bei 60cm Schnee.

Aber „damals mit Jin“ ging es ja auch nur nach oben, irgendwann an Felsen vorbei und schon waren wir oben, nach geschätzt dreimal so langer Zeit wie im Sommer…

Nur so schön war es dann oben doch nicht. Zwar war der meiste Schnee weggeweht und der Weg soweit gut gangbar – nur der Wind dazu war eben noch da. Insofern war es da oben schon unwirtlich, nicht mal ins Gipfelbuch haben wir uns eingetragen, naja, wie auch, einen Stift hätte ich eh nicht halten können… und so machten wir uns schnell auf den Rückweg.

Eine Idee wo der verlaufen könnte hatten wir nicht, zu sehen war auch nichts, also grob die Richtung angepeilt wo der Sattel zwischen Isar und Tegernsee liegt. Und tatsächlich… da kam irgendwann so eine Art Weg… da war zum einen der Weg zurück zur Aueralm zu erahnen

und irgendwann gab es auch wieder menschliche Spuren, und die Aueralm war auch bald wieder in Sicht, und es war schon schön wieder dort zu sein…

Und weil wir auf dem Gipfel andere Prioriäten hatten als den Gipfelschnaps zu trinken, haben wir den einfach mit anderen Leuten geteilt die wir auf dem Rückweg getroffen haben.

Zuguterletzt, wenn Jürgen schon mal was mit Jin gelaufen ist muß es nicht einfach sein – aber grandios ist es sicher…

Alle Jahre wieder… ein zugegeben ziemlich ausgelutschter Einstieg… aber in diesem Fall stimmt es ja nun mal, denn ganz traditionell rief am Wochenende des 2. Advent die kleine Scheidegg. Der Weg dorthin ist nicht kurz, zumindest mit dem Flieger aus Berlin wie Pät und Iwi relativ schnell erledigt. Zum Begrüßungsumtrunk in Solothurn ist es eine knappe Stunde, am nächsten Morgen zum Start in Lauterbrunnen auch nochmal eine knappe Stunde. Schon diese Anfahrt war etwas anders als im letzten Jahr. Bei Nebel und Schneefall war von der schönen Landschaft nichts bis gar nichts zu sehen. Nichtsdestotrotz, pünktlich verspätet ging es vor dem coop

in Lauterbrunnen auf die Strecke des Jungfrau-Marathon.

Diese macht zunächst eine größere Schleife durch das Tal bevor es richtig in den Berg geht. Entgegen der TeamHanka-Erkenntnis „warum ein Tal entlanglaufen wenn man es auch queren kann“ sollte man zumindest den Teil bis zu den Staubbachfällen laufen, die im Normalfall so beeindruckend sind daß auch Goethe sich dichtend über sie ausgelassen hat. Doch was ist schon normal: heute waren sie zu einem guten Teil eingefroren…

Jetzt muß man nur noch durch den Tiefschnee auf die andere Talseite

Kann sich im unfleckten Schnee verlustieren

und sich schonmal auf den Anstieg ins Weltcupdorf Wengen freuen.

Für Wanderer wird der Weg ja nicht geräumt, deshalb ist es zwar etwas mühsamer als im Sommer, dafür umso stimmungsvoller durch den tiefen Schnee nach oben zu wandern.

Bis Wengen ist es an sich nicht weit, eine gemütliche knappe Stunde, der Weg lohnt sich angesichts der Leckerlis die es oben gibt…

Nach Wengen geht es auf Rodel- und Skiwegen Richtung Tagesziel kleine Scheidegg. Praktischerweise könnte man in Wengen und Wengeralp auch auf die Bahn umsteigen

aber „Berge unplugged“ gibt es eben nur zu Fuß.

Netterweise verzog sich der Nebel bald und der Eiger präsentierte sich in ganzer Schönheit

Bei SwissMystery darf der Hüttenzauber und andere Einlagen natürlich nicht fehlen

Umso mehr, als daß sich der nächste Tag etwas stürmischer präsentierte. Über Nacht war die Temperatur von -15 Grad um 10 Grad angestiegen, dazu kam dichter Nebel und stürmischer Schneefall. So waren keine großen Sprünge mehr möglich, nur ein kleiner Abstecher nach oben Richtung Station Eigergletscher. Wir ließen es mit einem Fahnenfoto, bei dem weißen Hintergrund sieht eh keiner wo das genau ist…

Anschließend drückte leider etwas die Zeit, also schnell das Gepäck für den Taltransport abgeben und durch eine frisch verschneite Landschaft ins Tal schweben, glücklicherweise war der Wind abseits der kleinen Scheidegg auch nicht mehr so stark ☺️

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s soll man dazu also noch sagen… es gibt wahrlich keinen Grund nicht nochmal wieder zu kommen…

Eigentlich wollte ich nach Tag 2 die Weltreise beenden. Noch einen Tag im beschränkt romantischen Wetter muss ja nicht sein. Aaaaaber da gab es ja noch diesen ominösen Kilometer 10.000, der irgendwo kurz nach Würzburg liegen musste. Für diesen Meilenstein wurde sich erstmal ausführlich körperlich und seelisch gestärkt

bis die Begleiterin des gestrigen Tages (die B19) aufgesucht und weiterverfolgt wurde.

Ursprünglich lautete der Plan nach Schweinfurt zu radeln, ich könnte von dort nach Hause und Kiwelyn wären links nach Berlin weitergefahren. Aber ach… die Motivation war doch etwas labil (also bei mir). Die beiden haben ja außerdem bald Termine mit dem Ultrateam in Berlin, jetzt ca 100km pro Tag vor sich und den fränkischen und Thüringer Wald dazu. Deshalb steuerten wir den ersten Bahnhof nach km10.000 (der wiederum hinter dem schönen Örtchen Opferbaum lag) in Eßleben an, und dann ab in den Zug nach Bamberg.

Das liegt ebenfalls auf unseren Strecken und ermöglicht längere Abschnitte ohne Unterbrechung. Genug Zeit zum Mittagessen.

Und Zeit das Kilometer-10.000-Photo zu planen. Da merkt man erstmal was da für ein geistiger und zeitlicher Aufwand dahinter steckt!!! Die letztliche Variante war dann glaube ich doch gelungen☺️

Tja und dann trennten sich unsere Wege 😔 aber es war toll Teil der ganz großen Reise gewesen zu sein!!

Tag1 endete zwar spät, dafür aber umso angenehmer: bei einem Bundesbruder meiner Münchner Studentenverbindung in Hall wurden wir getrocknet, gehegt, gepflegt, dass es schon nicht so leicht war wieder aufzubrechen.

Da Kristian und Elke aber zum einen selbst Weltreisende sind (mit dem Käfer in den 70ern bis kurz vor Afghanistan, quer durch Amerika, usw…) lässt man sich davon nicht abhalten. Zum einen muss erst die bisherige Route besprochen werden

und dann mit Kristian als Ortskundigem der Weg nach Würzburg geplant. Fazit: von einem Flußtal immer in das nächste, vom Kocher zum Jagst, zur lieblichen Tauber, dann zum Main.

In Künzelsau wurde nach einer Kaffeepause der Kocher verlassen

Und dann ging es immer entlang der B19

Nach Bad Mergentheim

zum Mittagessen. Gefühlt wurde der Verkehr etwas weniger, auch Photos von der Seite wurden mal möglich. Es regnete zwar mittlerweile ausdauernd, doch noch reichte die Stimmung um solche Schilder zu diskutieren wie „Kinder vor Verkehr!!“ was ja theoretisch gar nicht geht…

Durch bestimmt malerische Landschaften erreichten wir schließlich endlich Würzburg

Nach knapp 100km, durchnässt aber so froh, dass ich sogar dieser berühmt-berüchtigten Brücke bei Würzburg (wenn ich da drüber fahre ist immer Baustelle und Stau…) als großem Zielbogen etwas positives abgewinnen konnte…

Eigentlich war es schon länger ein Plan, Evelyn und Kiwi mal beim weltreisen zu besuchen. Aber ach… zum einen war ja schon bei der Tour von Bratislava nach Ingolstadt schwer (und, äh… letztlich unmöglich) einen festen Zeitplan einzuhalten und sich dementsprechend zu verabreden. Und zum anderen waren irgendwann auch die Urlaubstage aufgebraucht. Aber jetzt, auf der Zielgerade (wie die Bayern damals in der 94. Minute in Hamburg), da geht doch noch was! Zwar nicht in der großen, weiten, unbekannten Welt, sondern auf heimatlichem Terrain, aber heißt es so schön: Egal ob Singapur, Samarkand oder Stuttgart – Hauptsache Weltreise!

Der Plan lautet nun also, an einem Tag von Stuttgart aus nach Schwäbisch Hall zu radeln und den Tag später dann nach Würzburg. Großer Vorteil: nach Stuttgart kann ich mit Zug anreisen (ist mit Singapur etwas schwierig). Weiterer Vorteil: von Würzburg aus geht es mit dem Bayernticket problemlos zurück. Außerdem ist der Vorteil am minimalistischen reisen (1 Rucksack, 1 Satteltasche), dass man nicht viel vergessen kann…

Kiwi und Evelyn reisen zwar auch minimalistisch (zwischen Thailand und Georgien mit nur einer Gabel glaub ich), dennoch versetzte mich das gesammelte Gepäck ein wenig ins staunen

Dennoch hat sich in 313 Sonnentagen eine bemerkenswerte Routine im aufsatteln ergeben

Und so konnten wir bei 1 Grad und sonnigem Schneefall starten.

Unter Zuhilfenahme der Scoutdienste von Evelyns Vater ging es zunächst aus Degerloch

(wer mir als erster sagt welcher Fußballverein dort beheimatet ist kriegt eine Lindorkugel ☺️) zum Neckar runter, und dann flach

weiter bis Remseck, um dann erstmals in die liebliche Hügellandschaft einzutauchen.

Nach einem Zwischenkaffee in Bittenfeld gab es pünktlich zum Marathon in Backnang

beim Thai-Laden Mittagessen. Mit Glückskeks, dessen Spruch mir zwischendurch schon wie reinrassiger Sarkasmus vorkam…

Auf dem lieblichen (Eigenwerbung…) Murr-Radweg ging es dann nach Sulzbach um auf der B14 den Schlußanstieg über den letzten Berg nach Schwäbisch Hall zu nehmen. Auf der B14 hätten wir mal bleiben sollen, denn ein anfangs brauchbarer paralleler Waldweg wurde erst steil, dann matschig und war dann gänzlich unbefahrbar. Mit einer Mischung aus tragen

und schieben fanden wir schließlich wieder auf die B14 und nach 80,6km mit 1009HM auch nach Schwäbisch Hall zu einem Bundesbruder meiner Münchner Verbindung, der uns Obdach, Verpflegung und Routentipps für den kommenden Tag versorgte. Es wird schon ein langer Tag (nicht die Sonnenstunden…), aber Berlin rückt näher ☺️

…, ob das wohl gut geht?

Passt schon, würde ich sagen, denn schließlich wurden wir weder am Flughafen verhaftet, weil wir uns als espanophil geoutet haben, noch wurden wir von Riesenquallen im Mittelmeer verschlungen. Kurz: Wir sind alle wohlbehalten von unserer Barcelona-Reise zurück und blicken af ein paar schöne Tage mit viel Lachen, Laufen (bzw. Gehen) und Schlemmen zurück.

Offiziell wurde es als ‚kleines Trainingslager‘ der LG Nord bezeichnet, aber da vom Team Silke, Vräncky, Ecky und ich dabei waren (also 4 von 9 Mitreisenden), kann man schon getrost sagen, dass die Reise einen ‚hankaesken‘ Einfluss hatte.

Gemacht haben wir in Barcelona eigentlich gar nicht so viel, eher das ‚Touristen-Programm‘: Sightseeing mit dem Doppelstockbus, Baden im Meer, Wanderungen auf die umliegenden Hügel und Begehung jeder Kirche, in die wir ihne Eintritt hinein kamen (und das waren einige!) und Silke und Ecky haben sogar einen 10-km-Wettkampf absolviert.

Denn – und das muss an dieser Stelle auch gesagt werden – Barcelona ist ein teures Pflaster. Während die Metro mit einem Euro pro Fahrt ziemlich günstig war, wurden un den Restaurants für Vino, Paella & Cerveza recht ordentliche Preise aufgerufen. Aber dafür hat es auch ausnahmslos überall gut geschmeckt – und wir haben uns bei jedem Restaurantbesuch gesagt, dass wir ja im Urlaub sind und ruhig mal zuschlagen dürfen; auch wenn’s ein bisschen teurer ist. So aß Silke direkt am Mittelmeer, wir hatten Berge von Paella bei ‚Con Bas‘ (einer Restaurantempfehlung von Angel – echter Katalane) und auch dem Restaurant auf einer ehemaligen Stierkampfarena konnten wir nicht widerstehen.

Aber das Wichtigste und Beste war: Wir haben jede Menge gelacht. Schön war’s also und nun geht’s leider i ejn Land zurück, wo es statt 23 Grad Celsius nur 10 hat. Ach, wenn man doch alle seine Freunde und die Arbeitsstelle einfach ans Mittelmeer verlagern könnte….

Aber so oder so: Ich denke, in Barcelona war ich nicht zum letzten Mal 😊