Ich glaube es ist nun Zeit! (Nee ich muss nicht ins Bett) Ich will mich hier mal zu Wort melden.
Das Team: Nicole, Bernd und Stefan – mein Team !!! und das schreibe ich hier sehr stolz und mit einem Grinsen im Gesicht – rennt durch die Welt und in lustigen Runden und ab und zu bin ich dabei. Mal laufen sie zu dritt, zu zweit oder auch allein, mal mit ihrer Teamchefin und auch ohne – egal … Sie laufen mit Spaß!
Und genau dieser Spaß ist es, der das Team in neonrosa oder quitsch-orange und mit Froschschlübber auch bei den Menschen auslöst, die ihnen begegnen.
Naja, manche schließen die Augen, weil sie von der Teamkleidung geblendet sind, oder machen schlüpfrige Bemerkungen. Gelassen ertragen die drei den netten Spott und genießen die besondere Aufmerksamkeit, die ihnen geschenkt wird.

Als Teamchefin hab ich da nicht viel zu tun – denn laufen tun sie ganz von allein und es ist mir eine Freude, sie ab und zu zu begleiten.

Und so traten Nicole und Stefan auch am letzten Sonntag beim Finowkanallauf an und legten als run&bike-Team eine beachtliche Leistung hin. Immerhin wurden sie zweite Sieger auf der 64-km-Langdistanz als Team! Die wichtigste Teamregel haben sie auch eingehalten. Welche fragt ihr euch? Ist es das Strecken-Bierchen oder die Regel wider die Bestleistungen, oder … ? Nein, meine wichtigste Regel: Heil und gesund laufen und ankommen!

Ansonsten war auf der Strecke viel los: Ich fand es besonders eindrucksvoll, wie Jan seinen Sieg nach Hause lief. Locker flockig rollte er quasi das Feld von hinten auf und ist dabei so ein sympathischer Typ! Achim ging verloren und wurde in der Notaufnahme gesucht, weil er den Oder-Havel-Kanal mit dem Finowkanal verwechselte. Doch auch er kan gesund in Eichhorst an. Am VP 7 ist Bianka ausgestiegen (und in mein Auto eingestiegen) und sie lehrte mich etwas Neues: Schwitzende Männer und Frauen stinken zwar ein bisschen anders, aber müffeln tun sie auch!
@Stefan und Bernd: Duschen nach dem Lauf und vorm Einstieg in mein Auto wird zur Pflicht!

Und ganz überraschend durfte ich am Sonntag auch den „Pille-Palle-Ralle“ und seine Kerstin in meine Arme schließen und dann natürlich noch alle die anderen, die ich hier gar nicht alle aufzählen kann.
Doch zurück zu meinem Team: Auf der Pendelstrecke saß ich am VP 3 und 7 und sah wie Nicole und Stefan die erste Hälfte gemütlich angingen. Doch auf dem Rückweg haben Stefan wohl die Flöhe gebissen, denn er preschte über die lauschigen Uferwege, dass Nicole auf dem Rad nachhetzen musste.
Vielleicht hatte er ja auch Hunger? Denn die Belohnung für den Lauf war wieder mal ein fürstliches Grillfest bei Marlies und Norbert. Im Kreis der lieben Lauf-Freunde machte Stefan uns den „Bernd vom Grill“.

Ich weiß nicht wie es kam, aber wir kamen als letzte vom Hof. Es war ein sehr schöner Sonntag, der das Gefühl für den Baltic-Run aufleben lies und ein bisschen Wehmut erzeugte, weil ich nicht dabei sein werde.

Liebe Grüße von Sister
Hanka